Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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ſchüttet, die Beſatzung ſelbſt hinter ihren Deckungen gelichtet und moraliſch erſchüttert, das Mauerwerk an paſſenden Stellen zertrümmert haben, dann erſt brechen die Sturmcolonnen vor und kommen leichtern Kaufs zum Ziele. Friedrichsodde ſollte ohne alle Vorbereitung, zu welcher, abgeſehen von der Ungeſchicklichkeit der Schweden im Belagerungskriege, auch die Mittel fehl⸗ ten, mit Sturm genommen. Was aber das Unterneh⸗ men zu einem der kühnſten machte, welches die Kriegs⸗ geſchichte verzeichnet hat, war, daß die däniſche Be⸗ ſatzung um ein Drittheil ſtärker war, als die Schwe⸗ den. Jene hatte urſprünglich nur aus den Regimen⸗ tern Linderode, Leſſel und Pogwiſch, zuſammen etwa 2000 Mann, beſtanden, ſie war aber durch das Leib⸗ regiment des Feldmarſchalls Bille, 1000 Pferde, durch Holk's Leibregiment zu Fuß, das Alt⸗Jütländiſche und Roſeneranz's Regiment, zuſammen 4500 Mann ver⸗ ſtärkt worden. Der Reichs⸗Admiral Wrangel konnte nur etwas über 4000 Mann zum Sturme verwen⸗ den, dieſer mußte daher ſo überraſchend als möglich und mit dem größten Ungeſtüm geſchehen.

Eine genaue Recognoscirung ging demſelben voraus; ſie ſollauf Händen und Füßen kriechend ausgeführt worden ſein, um den Luchsaugen der däni⸗ ſchen Wachen zu entgehen. Darnach Wrangel

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