Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Dingen zu reden, ſagte der Sohn.Ihr ſeid mir noch eine Antwort ſchuldig. 2

Junge! erwiederte der Vater nach einigem Zaudern.Schlag' Dir's aus dem Sinn

Vater! rief Friedrich auffahrend, als traue er ſeinen Sinnen nicht.

Es ſteht zu viel im Wege. Ihrſeid Geſchwiſter⸗ kind

Wir ſind aber nicht katholiſch! rief Friedrich. Das habt Ihr auch bisher als kein Hinderniß an⸗ geſehen.

Wir ſind nicht katholiſch, aber unſere lutheriſchen Paſtoren wollen auch von Heirathen unter ſo nahen Verwandten nichts hören. Dann aber ſieht ſie mei⸗ ner ſeligen Frau Mutter ähnlich und dabei wird mir denn doch zu Muth, als wär's ganz unmöglich, daß ihr euch heiraten könntet!

Ich begreife Euch nicht! rief der Sohn.Mir ſieht ſie ähnlich, mir! Alle Menſchen finden das und es muß doch Glück bringen, wenn Eheleute einander ähnlich ſehen!

Sieht ſie Dir auch ähnlich? Es kann ſein, er⸗ wiederte der Vater.Gedacht hab' ich noch nicht daran, aber es kann ſein Warum ſollteſt Du Deiner Groß⸗ mutter nicht ähnlich ſehen? Fritz, ich ſage Dir's ehr⸗