Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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blieb der Detlev von Krokow auch vom Kriege daheim und hat es niemals bereut. Wenn mein Lehnsherr ein⸗ mal die Vaſallen aufſitzen heißt, werde ich trotz meiner zweiundſechzig Jahre nicht der Letzte ſein!

Das weiß ich, Detlev! Du biſt von der alten guten Art, die noch lange nicht und will's Gott! nie⸗ mals in unſerm Pommerlande ausſterben wird. Viel⸗ leicht fechten wir noch einmal brüderlich neben einan⸗ der, unſere Fürſten ſind ja eng verbündet und was jetzt von einer Kriegsrüſtung der Dänen gegen uns verlautet, das bringt vielleicht hüben und drüben ein allgemeines Lehensaufgebot zu Stande unſer König wird gewiß aus Polen bei der Hand ſein, wie der Blitz.

Dein Sohn iſt noch draußen? fragte Detlev.

Ja! Ich habe kürzlich durch einen Courier, den der König an den Statthalter herein ſchickte, gute Nach⸗ richt von dem Jungen erhalten er hat eine tüch⸗ tige Wunde bekommen

Und das nennt der alte Raufbold gute Nach⸗ richten! unterbrach ihn Detlev mit ſchallendem Ge⸗ lächter.

Laß mich doch ausreden! ſagte Barnim, gleich⸗ falls einſtimmend.Wenn eine Wunde nicht zum Krüp⸗ pel macht, bleibt ſie immer ein Ehrenmal, doch wollte ich ſagen, daß ſie glücklich wieder geheilt iſt. Es hat