ben, ebenſo gut wir ihr, als Pommern getheilt wurde? Der Franzoſe hat den Elſaß bekommen, losgetrennt vom deutſchen Reiche— unſer König iſt für ſein Stück Pommern deutſcher Reichsfürſt! Und daß ich für meine Perſon,“ fügte er gemäßigter hinzu,„mich gern der Zeiten erinnere, wo ich mit dem tapferen ſchwediſchen Heere unter Torſtenſon und Königsmark in jüngern Jahren zu Felde gelegen habe, das wirſt Du mir doch nicht verdenken, wenn Du auch die Waffen nicht ge⸗ führt haſt und als der Aelteſte daheim geblieben biſt, um nach unſers Herrn Vaters Tode die Güter zu be⸗ wirthſchaften.“
„Ich verdenke Dir gar nichts, Du hitziger Kerl!“ erwiederte Detlev.„Wenn ich die Waffen nicht führen mochte, ſo lag das darin, daß ich nicht wußte, für wen. Für die Schweden, welche in Pommern gehauſt hatten, wie die Türken, obenein gegen ihre Glaubensbrüder— oder gar wie der Herzog von Weimar zuletzt für die Franzoſen— ² Unſer gnädiger Herzog Bogislav war geſtorben; nach göttlichem und menſchlichem Rechte hätte, den alten Lehens⸗ und Erbverträgen nach, Herr Georg Wilhelm, der Vater meines jetzigen Churfürſten, ganz Pommern erhalten ſollen, der aber konnte ſein Recht nicht wahrnehmen und nach ſeinem Tode ſchloß der neue Churfürſt den Neutralitätsvertrag— alſo


