Teil eines Werkes 
4. Bd. (1860)
Entstehung
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welche, jetzt vom Herzoge von Vendome befehligt, die Offenſive ergriffen hatte, zuſammenhalten und erſt in die feſte Stellung von Caneto, dann aber, um der Blokade von Mantua eine ſtarke Deckung zu geben, in die Nähe dieſer Stadt führen mußte, blieb das ganze Gepäck des Heeres und mit ihm auch die Wagen, welche den Offi⸗ zieren gehörten, mit den Frauen und dem nicht kämpfen⸗ den Heergefolge, oft Tagelang von den Truppen getrennt, und marſchirte zur Seite, oft auch der Sicherheit wegen voraus, unter ausreichender Bedeckung, ſeine eigene Straße. Das war denn für Cajetana die erſte Prüfung. Anfangs ſiel ſie ihr ſehr ſchmerzlich, aber ihre ſtarke Seele faßte ſich bald und fügte ſich in das Unabänderliche, deſſen Nothwendigkeit ſie einſah. Um ſo freudiger ſah ſie dem Moment entgegen, wo ſie wieder mit Max, wenn auch nur für kurze Zeit, vereinigt wurde, für ihn ſorgen, ihn pflegen konnte! Das war freilich nur der Fall, wenn die Truppen für einige Tage Halt machten und vom Feinde nichts zu beſorgen war.

Beim Abmarſche von Caneto ſchlug die Wagen⸗ colonne, um einen Tag früher aufgebrochen, als die Armee, abermals eine Seitenſtraße ein, um bei etwaigen Stockungen die Heeresbewegung nicht aufzuhalten. Bei einem ſo gewaltigen Troß, wie er im vorigen Jahrhun⸗ derte die Heere begleitete, mußte überhaupt die ſtrengſte 14*