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nur noch einer ſterbend flackernden Flamme glch, war endlich entſchlafen, mit ihm der Letzte des älteſten Zwei⸗ ges der Paßstrrger, Kaiſer Karl des Fünften Nach⸗ kommenſchaft. Die Krone von Spanien und Indien mit dem herrlichen Lünderbeſitz in den Niederlanden, obſchon theilweiſe bereits durch Ludwig XIV. beraubt, mit den Perlen Italiens: Mailand, Neapel, Sicilien, Sardinien, ſeit Jahrhunderten ſchon habsburgiſch Land— wem konnte ſie nach klarem Rechte anders zufallen, als der jüngern, allein noch beſtehenden Linie des Erzhauſes, von Karl des Fünften Bruder, Kaiſer Fetii dem Er⸗ ſten, entſproſſen? Auch war Ae geſchehen, dies Recht, an ſich ſchon unantaſtbar, durch feierliche Urkund en zu be⸗ küſige und vor fremden, unbe Anſprüchen zu bewahren. Pri! ten aus dem ſpaniſchen Hauſe, wel⸗ che franzöſiſchen Königen vermählt worden, ſelbſt Lud⸗ wig's XIV. Gemahlin, hatten allen aus ihre Geburt etwa herzuleitenden Rechten auf ſpaniſche Lande aus⸗ drücklich entſagt. Und dennoch war das Unerhörte ge⸗ ſchehen! Nach dem Tode Karl des Zweiten hatte ſich ein Teſtament vorgefunden, in welchem der Enkel des Königs von Frankreich, der Herzog Philipp von Anjou, zum alleinigen Erben der Krone von Spanien und ihrer weiten Beſitzungen in vier Erdtheilen erklärt wurde. Dieſe Nachricht war es, welche ſich zu Wien, nach⸗


