Teil eines Werkes 
3. Bd. (1860)
Entstehung
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nach einer Weile dringender wieder an.Denken Sie doch auch an das Kind und wenn's umſchlägt, denken Sie doch, wenn's umſchlägt! Wollen Euer Gnaden denn nicht als ehrlicher Mann leben und ſterben? Warten Sie doch nur ein Paar Tage ab, dann kommt ja wieder von dem Eigenen ein ja doch! ſchrie er auf.Davon freilich iſt Alles wieder zu erſetzen, und es erfährt ja kein Menſch! Schon recht, Euer Gnaden, aber Einer weiß es doch, das iſt unſer Herrgott im Himmel. Und wenn's nun mehr wird wer kann's vorher wiſſen! wenn's mehr wird? Daß ich ſchlechter Kerl zu Euer Gnaden ſo ſprechen muß, aber ich leid's nicht, Euer Gnaden können mit mir machen, was Sie wollen, ich geb's nicht zu. Ehr' und Reputation meines Herrn geht mir über Alles.

Kathi hatte ſchon oft in ſeinen wirren Phantaſien ähnliche dunkle Reden gehört, aber noch nie hatten ſie ſich ſo beſtimmt auf einen Punkt gerichtet, daß er nämlich ſeinen Herrn von irgend einem Thun abhalten wollte, welches dieſem zu Schaden und Unehre gereichte.

Nun folgte ein langes, unverſtändliches Murren und Flüſtern, wobei ſie nur einzelne Worte ohne allen Zuſammenhang unterſcheiden konnte; der Kranke war dabei viel unruhiger, als je zuvor, und wurde unverkenn⸗ bar ganz heiſer in ſeinem Ton. Kathi rang mit dem Ver⸗