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darf alſo in jeder Beziehung unbeſorgt ſein. Sie wiſſen die Gründe, welche mich bewogen haben, dem armen Mädchen unter verändertem Namen die Pforten der Ge⸗ ſellſchaft zu öffnen, wo ſie durch ihre perſönlichen Vorzüge ſich ein Glück ſichern kann. Sie wiſſen auch, welche Ge⸗ fahr ſie ſeit einiger Zeit läuft, Ihr Incognito dort ver⸗ rathen zu ſehen, und daß ich ſie und mich ſelbſt!— für dieſen Fall ſchützen mußte. Ich habe mich damit ver⸗ trauensvoll an Sie gewendet und Ihnen Alles entdeckt. Wenn Sie mir ſagen, daß ich nicht fürchten darf, compro⸗ mittirt zu werden, ſo kann ich der Entwickelung der Dinge ruhig harren.“
„Ich glaube, daß Sie ganz ſicher ſein können. Wenn jene Perſon aber ſo unverſöhnlich iſt, als Sie fürchten, kann man freilich nicht wiſſen, welche Pfeile ſie noch im Köcher führt.“
„Wir wollen es darauf ankommen laſſen!“ ſagte die Gräfin mit einem Tone, welcher verrieth, daß man ſie we⸗ nigſtens nicht ungeſtraft reizen würde. Doch ſetzte ſie gleich wieder ſanft und freundlich hinzu:„Laſſen Sie uns denn für meines Kindes Wohl Hand in Hand gehen! Sie ſa⸗ gen, daß ſich der König ſehr für ihre Geſchichte inter⸗ eſſirt hat?“
„Ganz beſonders!“ verſicherte Trautſon.„Er erin⸗ nerte ſich der jungen, beſcheidenen Dame von der Schlit⸗


