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darüber ſeufzte. Dem Grafen Wratislaw, gegen den ſich ein ſolcher Seufzer ohne alle Zurückhaltung ausſprach, gereichte es zur höchſten Beluſtigung, den böhmiſchen Landsmann, der ihm ſein Leid klagte, mit der Schilde⸗ rung der ihn erwartenden Prüfungen zu quälen.
„Im Narrenkleide, ſagen Sie, wertheſter Herr Nachbar?“ rief er.„Leben wir nicht im Faſching, wo jeder vernünftige Menſch den Narren, den wir Alle in uns tragen, wie ein Wettermännchen herauskehren muß? Man hat Ihnen ja überhaupt noch keine Maskentracht vorgeſchrieben, erwarten Sie es doch. Vielleicht gibt man Ihnen etwas ganz Erhabenes, einen perſiſchen Ma⸗ gus zum Beiſpiel mit hoher Kegelmütze und einem bunt⸗ geblümten Schleppkleide, oder einen Wilden aus Süd⸗ Amerika, wo Sie als Rothhaut quasi unbekleidet, will ſagen in kupferrothen Kattun eingenäht mit einem ſchönen Mantel und Schurz aus Vogelfedern und einem Knochen⸗ ſpieß auf der Schulter auftreten. Ihre ſtattliche Figur müßte ſich darin vortrefflich ausnehmen.“
„O mein beſter Graf Wenceslaw,“ ſtöhnte der böhmiſche Grundherr,„warum haben Sie nur von mei⸗ nem Hierſein dem Oberſthofmeiſter geſagt? Ich bin ſeit vielen Zahren nicht in ſolchen Geſellſchaften geweſen, liebe meine Bequemlichkeit, und wäre ja längſt wieder auf dem
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