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Zuſammenhang unterrichtet wußte, und fügte hinzu, daß Herr von Cronberg todt ſei.
„Das weiß ich,“ entgegnete ſie;„er hat nur eine Tochter hinterlaſſen, der ſich ein entfernter Verwandter angenommen hat. Iſt es nicht ſo?“
„Verzeihung, gnädige Gräfin! Der Verwandte hat ſich ganz von der Verpflichtung losgeſagt, wie mir Graf Karl erzählt hat, weil ich— um meiner Schweſter wil⸗ len!— doch ein gewiſſes Intereſſe an den Cronberg'ſchen Verhältniſſen habe. Der Reichsgraf hat nicht einmal die Verwandtſchaft anerkannt.“
„Ich bin darüber abgereiſt,“ ſagte die Gräfin.„Ich war der feſten Ueberzeugung, daß für das arme Mädchen, deſſen Schickſal mich nach den Erzählungen meines Soh⸗ nes intereſſirte, geſorgt ſei. Iſt ſie denn nun bei der Bürgerfamilie geblieben, bei welcher ſie, wie mein Karl ſagte, ſo liebevoll aufgenommen und auch ſo zufrieden war?“
„Nein,“ antwortete Max.„Da müſſen ganz eigene Dinge vorgefallen ſein, über welche Ihnen Graf Karl beſſere Auskunft wird geben können, als ich.“
„Kennen Sie das Mädchen?“ fragte ſie, und als Mar dies verneinte, ſetzte ſie hinzu:„Sie ſoll ſehr ſchön
ſein.“ „So ſagt Graf Karl,“ erwiederte Riedau ruhig.


