Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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Ihre edle Abſicht, für die Tochter Ihres verſtorbenen Ca⸗ maraden ſorgen zu wollen. Aber verübeln Sie mir's nicht, daß ich mich mit dieſer Sache, die eine unabſehbare Kette von Verlegenheiten, neuen Verpflichtungen und Unbequem⸗ lichkeiten nach ſich zöge, nicht befaſſen mag. Gott wird dem Mädchen ſchon helfen!

Ganz gewiß! ſagte Königsegg.Ich empfehle mich Ihnen, Herr Graf.

Wenn übrigens eine kleine Spende baaren Geldes ein⸗ für allemal

Ich danke Ihnen! Verzeihen Sie nur, daß ich Ihre Ruhe geſtört und Sie vielleicht um Ihren Mittagſchlaf gebracht habe. Königsegg pört kaum auf die Worte, mit denen ſich der Reichsgraf noch entſchuldigte, und nahm mit kalter Höflichkeit ſeinen Abſchied. Daß von dieſer Seite nicht das Geringſte zu hoffen war, ſah er ein. Es ſchmerzte ihn, das dem wackern Kaufmanne, der ihm ein Widerſpiel zu dem engherzigen Reichen zu ſein ſchien, mittheilen zu müſſen, um ſo mehr, ale er fürchtete, daß bei der Frau, die er damals geſprochen hatte, dieſe Rückſichten in's Ge⸗ wicht fallen würden.