Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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darin geſtärkt worden durch die Wahrnehmung, daß der Diener, nachdem er ſeine Geſchäfte beendigt, das Zimmer ganz verlaſſen hatte. Er unterbrach den eifrigen Genea⸗ logen nicht, und erſt nachdem er ſeinen Bericht geſchloſſen und nicht übel Luſt hatte, ſich noch in die Sippſchaft ſei⸗ ner Cvuſine Diana, verehelichten Freifrau von Sötern, welcher die Allodialerbſchaft des verſtorbenen Reichsgra⸗ fen Crato zugefallen war, zu verirren, ſchnitt ihm Kö⸗ nigsegg den ſonſt endloſen Faden ab.In meinem Re⸗ gimente, Montecuccoli⸗Cüraſſiere, hat ein Rittmeiſter von Cronberg geſtanden, ſagte er.Kaſpar von Cron⸗ berg. Sollte der in gar keiner Beziehung ſtehen zu Ihrem berühmten Hauſe?

Auf der ſonſt ſpiegelglatten Stirn des alten Hage⸗ ſtolzes zeigte ſich eine leichte Wolke.Ich kenne dieſen Kaſpar von Cronberg nicht, erwiederte er,doch habe ich von ihm gehört, ich habe ſogar einen Brief von ihm geſehen, den er an meinen verſtorbenen Vetter Crato ge⸗ ſchrieben hat, als ich grade bei ihm zum Beſuch in Böh⸗ men war. Er ſuchte mit ihm anzuknüpfen, aber mein Vetter hat ihn natürlich abgewieſen.

Alſo an Ihren Vetter hat er ſich gewendet? Ich war der Meinung, an Sie.

Nein, antwortete Graf Johann Nicolaus gelaſ⸗ ſen.Ich würde aber nicht anders gehandelt haben, als