d ſtolz t hat, Worte er ſei⸗
es in
dazu n, nie, f dem
Der
i be⸗ Wider⸗ zwun⸗ tatten immer eſinnt t, daß zurück⸗ rings
—
25
umher bereit, die Waffen gegen die verhaßten Fran⸗ zoſen zu ergreifen. So hatte ſich denn Andrea Gritti mit drei Tauſend Schwergeharniſchten, drei⸗ zehn Hundert albaneſiſchen Reitern und drei Tau⸗ ſend Mann Fußvolk aufgemacht und war bei nächt⸗ licher Weile, im guten Einverſtändniß mit den Bürgern, an die Stadt gelangt. Die Thore waren freilich von franzöſiſchen Wachen beſetzt, aber ſonſt ſchlief die Mannſchaft, ſich nichts übles verſe⸗ hend. Da hatten die Bürger an Stricken und Spießen ſoviel venetianiſche Krieger, als ſich thun ließ, über die Mauern gezogen, während der Feldherr die Reiterei in das ſeichte Bett des Garza, welcher durch die Stadt fließt, rücken laſſen und auf dieſem unverſperrten Wege hineingeführt. Nun plötzlicher Allarm, Schüſſe von allen Seiten, Sturm auf die Thore! Die Beſatzung, aufgeſchreckt, hatte ſich nicht recht ſammeln können und war meiſt erlegen, nur ein Theil, unter Henry Gonnet, hatte ſich tapfer käm⸗ pfend in das Schloß geworfen, wo er ſich noch hielt.
So war es denn Venedig gelungen, die wich⸗ tige Stadt dem Feinde wieder zu entreißen, und für den alten Diodati hatte die Stunde der Vereinigung mit Weib und Kind, nach welcher ſein Herz ſich im freiwilligen Exile lange geſehnt, endlich geſchlagen.


