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Euch! Ferrara hatte der Herzog ſtark befeſtigt, aber ſeine Stadt Baſtia am Po wurde am letzten Tage des alten Jahres von den Spaniern geſtürmt. Dann ſtieß die Macht des Papſtes zu ihnen, welche der Kardinal von Medici führt, unter ihm Mare Anto⸗ nio Colonna, der ſchönſte Römer, und jetzt haben ſich unſere Verbündeten vor Bologna gelagert, um dieſe Stadt, welche dem heiligen Vater ſchändlich verlo⸗ ren gegangen, wieder zu erobern. Unſere eigene venetianiſche Streitkraft aber, unter dem Gritti, ſteht im Begriff—“
„Willſt Du wirklich alles treuherzig berichten, Andrea?“ unterbrach Filippo Diodati ſeinen Bru⸗ der.„Unſer Gaſt hat, wie er ſelbſt ſagt, ſeinen Entſchluß noch nicht gefaßt. Wenn er es nun vor⸗ zieht, ſeinen Arm, wie ſo manche ſeiner deutſchen Brüder, dem Könige von Frankreich zu leihen, wird es uns nicht eben von Vortheil ſein, daß Du ihm alle Anſchläge erzählſt.“
Vor einem halben Jahre würde Bernhard auf dieſe Rede, die ihn verdächtigte, als könne er geſchenk⸗ tes Vertrauen mißbrauchen, vielleicht heftig geant⸗ wortet und dabei vergeſſen haben, was er den bei⸗ den Brüdern verdankte: jetzt hatte er ſich ſchon mäßi⸗ gen gelernt, auch Einſicht in fremde Anſchauungen


