Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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ſich in die Stadt, wo kein Grün und keine Blume wächſt, von den Inſeln oder vom Lido geholt. Bald kam auch zur Freude die That. Zuerſt ſagten die Schweizer durch einen Herold den Franzoſen ab und zogen an ſechs⸗

zehn Tauſend Mann ſtark von den Bergen in die Lom⸗

bardei hätten ſie nur den Muth gehabt, Mailand anzugreifen. Aber ſie gehen ja immer nach Geld blos. Für einen Monatsſold, den ihnen die Fran⸗ zoſen zahlen ſollten, verſprachen ſie denkt Euch! wieder abzuziehen, und zogen auch ohne dem, als ſie keinen Vortheil ſahen, wieder ab. Das Heer der Liga war unterdeſſen zuſammengekommen. König Ferdinand hatte ſeine Spanier geſchickt, die von Neapel unter dem Vizekönig Don Raymon de Cat⸗ dona heraufzogen. Da fielen ſie zuerſt auf den Alphons von Eſte, Herzog von Ferrara. Der aben müßt Ihr wiſſen, iſt der beſte Kriegsmann Italiens, hat eine Artilleria, wie ſie die Welt noch nicht ge⸗ ſchen, gießt ſelbſt Bombarden und ſchießt mit ſeinen Feldſtücken, wie kein Geſchützmeiſter um ſo ſchmach⸗ voller für ihn, daß er ſich zu den Feinden ſeines Oberlehnsherrn, des heiligen Vaters, geſchlagen hat Er war gut an den Anfall gerüſtet, wozu er all Edelſteine und Perlen, welche ihm Lucrezia Borgia zuge⸗ bracht, verſetzt hat. Kennt Ihr die Dame? Nicht? Wohl

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