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er nicht, daß ſie vom Chriſt den Namen hätte? Nun, wie kann ſie dann in aller Welt heißen als Chri⸗ ſtiane, oder wie ſie in Sachſen und auch bei uns ſagen: Chriſtel? Gibt's etwa einen andern Namen?“
„Ihr könnt recht haben,“ brachte Bernhard kurz hervor. Die Verſpottung des Gaſtes ſchien ihn zu verdrießen, wenn ſein Stirnrunzeln nicht einen andern Grund hatte.„Aber, was habt Ihr damit gewonnen? Dieſer Name iſt ſo verbreitet, daß Ihr doch ſo gut wie gar nichts wißt.— Schlaft wohl, Herr von Haugwitz,“ beendigte er das Geſpräch, in⸗ dem er ſchnell aufſtehend dem Fremden die Hand reichte.
„Seht da! Habt Ihr mir's ein Bißchen übel⸗ genommen?“ rief Haugwitz gutmüthig.„Ich will ja nur Euer beſtes, kann halt nicht ſehen, daß Ihr daheim in Euren grünen Jahren verſauert, während Ihr draußen, wie Ihr vom lieben Gotte preislich geſchaffen ſeid, ein berühmter Held werden könntet! Nun, ſeid nicht böſe.“
Bernhard verſicherte ihm, von dieſer herzlichen Weiſe ganz gewonnen, daß er fern davon ſei, die gute Meinung ſeiner Worte zu verkennen, und daß ähnliche Gedanken, wenn auch nicht, ein berühmter
Held zu werden, doch die Welt kennen zu lernen,


