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hatte eine Zuflucht bei der ſchwarzen Schaar geſucht, welche der Biſchof von Großwardein für den neuen König erkauft hatte und war in der Schlacht am Cſonthegy gegen den Kronprätendenten, Johann Corvin, den natürlichen Sohn des Matthias, gefallen. Kunz vom Wachberge, welcher die Gnade Maximilian's geſucht und erhalten, hatte die Nachricht von Dietrich's Tode mitgebracht, die nun Lien⸗ hard's Zweifel über die Annahme der Güter zerſtreute. In die Heimath zurückgekehrt, ging er aber nicht zuerſt in das ſchöne Murthal, um ſie in Beſitz zu nehmen, ſondern eilte einem ſchönern Ziele zu, das all' ſein Glück in ſich ſchloß. Das Wiederſehen war um ſo ſeliger, weil keine Trennung mehr hinter ihm ſtand. Der Segen der Kirche vereinte nun binnen kurzem das Paar und dann führte Lienhard ſeine junge Frau heim auf ſein eigenes Beſitz⸗ thum, von wo er den Altenſteig noch oft beſuchte, bis Herr Hager nach einem langen ehrenvollen Leben ſtarb und nun durch des Kaiſers Marimilian Gnade der Tochter das Lehn verblieb, ſo daß ſie, Lienhard's oft geäußertem Wunſch ent⸗ ſprechend, dorthin zurück kehren und mit der Mutter ver⸗ eint, ihr zum Troſt und zur Freude, ein Leben des Glückes und Friedens führen konnten.
Endr des zueiten und letſten Chrils.
Leipzig, Druck von Gieſecke& Devrient.


