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zen. Der Graf ſprach wieder von dem Dienſte, welchen er einſt Helena geleiſtet hatte, Lienhard konnte auch hier nur ablehnen, was ihm nicht gebührte; Helena äußerte kein Wort und der König ſagte plötzlich:
„Wenn Du um keinen Preis mir dienen willſt— ſo geb' ich Dich frei; zieh' in Frieden.“
„Darf ich in Wien bleiben?“ fragte Lienhard.„Ich habe meine Großeltern hier und eine Schweſter— was aus ihnen geworden iſt, weiß ich nicht, aber ich kann ihnen wohl nützlich ſein.“
„Bleib' wo Du willſt— ich werde Befehl geben, daß Dir und den Deinigen kein Eintrag geſchieht, Dein Haus ſoll frei ſein von jeder Leiſtung, ich achte Dich, mein Sohn. Kann ich Dir kein glückliches Lvos bereiten, wie ich gern gewollt hätte, ſo wird Dein Herr vielleicht er⸗ fahren, wie Du, ohne Ausſicht auf Belohnung, für ihn
in unwandelbarer Treue geſtanden haſt.“
Lienhard wurde entlaſſen, der Graf Serenhi grüßte ihn wiederum mit einer ſtummen Handbewegung und Helena hob ihr Auge nun auch zu ihm empor, als er ſich von fern gegen ſie verneigte. Ihr Blick funkelte räthſelhaft, aber er war freundlich und ein anmuthiges Neigen ihres Haup⸗ tes verabſchiedete ihn— auf ewig! Seine Erſcheinung war ihrem Herzen in der Erinnerung fortan, wie ein flüch⸗
tiges Lichterſpiel in grüner Waldnacht, wie eine Schaum-
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