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maß z hören. Herr Ibermann ſprach ſogar z im Vertrauen mit ihm, als der Winter ſchon
war und die Noth in der Stadt, deren Abhülfe lt mit täglich wachſender Zudringlichkeit von ihm
e, ihm alle Zuverſicht zu kähmen begann, ob es nicht an der Zeit ſei, zu erforſchen, unter welchen billigen
Bedingungen der König der Stadt eine Capitulation ge⸗
währen möge. Im Stillen hatte er wohl ſchon ſeinen Mann zu dieſer Erforſchung im Auge. Aber Lienhard er⸗ wiederte ihm mit blitzenden Augen:„Dieſe Zeit kommt niemals! Wir ſtehen oder fallen mit dem Kaiſer!“
Da lenkte der Bürgermeiſter behutſam ein, äußerte ſeine Zuſtimmung zu ſo löblichem Ausharren und beauf⸗ tragte Lienhard gleich für die folgende ſternloſe Nacht mit einem neuen Ausfalle, welcher glänzender ablief, als alle frühern und den jungen Führer ſo populär machte, daß Herr Ibermann alles Ernſtes fürchtete, er könne ſich eines Tages, nach altrömiſchem Muſter, zum Volkstribunen oder Dictator ausrufen laſſen und ſich des ganzen Stadtregi⸗ ments bemächtigen. Hätte Lienhard ein ſo verwerfliches Beiſpiel der Auflehnung gegen die von Gott eingeſetzte Obrigkeit geben kölnen, ſo wäre wohl aller Segen von ihm gewichen, der jetzt anfing, ſich an ſeine Schritte zu heften. Er war aber fern von jeder Anmaßung, verwies den Freun⸗ den unter der Bürgerſchaft, die er ſich gewonnen hatte,


