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Komm mit— ich laß Dich nimmer. Ich will Dir ſagen, was Du nun thun ſollſt— weiß etwas Beſſeres für Dich, als im Kloſter über den Büchern zu verderben! Ein luſtiges Leben bei feurigem Wein und feurigen ſchwarzäugigen Mädchen.— Nicht da hinaus“— er zeigte nach dem Thore vor ihnen—„da geht's freilich nach Linz, aber das ſchlag' Dir aus dem Sinn, die iſt nicht mehr für Dich; aber dort, dort!“ er ſtreckte den Arm in entgegengeſetzter Richtung über die Stadt und raunte nun dem Erzürnten, der ihn nicht los werden konnte, zu:„Ich meine es gut mit Dir! Geh' nach Ungarn! Zum König Matthias!“
Da trat Lienhard, ſich kräftig ſeiner erwehrend, zurück und ſprach:„Mein Weg iſt nicht der Eure! Ich bitt' Euch nur, wenn Ihr mich wieder trefft, ſo kennt mich nicht. Behüt' Euch Gott!“
Er eilte, ohne auf den Nachruf Dietrich's zu achten, dem Thore zu und mäßigte ſeinen Schritt erſt, als er über den Graben auf den freien Platz gelangte, wo ihm die ſtattlichen Gebäude der Abtei entgegenblickten, welche da⸗ mals ſchon vor dreihundert Jahren geſtiftet war.
„Behüt' Gott auch mich!“ ſagte er mit einem Auf⸗ blicke zu dem Kreuze der Kloſterkirche. Denn die ganze Troſtloſigkeit ſeines verfehlten Daſeins war ihm wieder auf die Bruſt gefallen. Aber auch das Wort der Erzher⸗


