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nicht, Großvater“— es koſtete ihm einige Ueberwindung, den Greis ſo zu nennen, zum erſten Male!—„ich wär' ein unnützer Geſell, denn was könnt' ich Euch helfen?“
Der Alte lachte.„Helfen freilich nicht, Martin. Du haſt nichts gelernt, was ich brauchen könnt'. Aber Du biſt noch nicht zu alt, um was Tüchtiges zu lernen. Kämſt freilich um ein halb Dutzend Jahre zu ſpät in die Lehre, aber dafür hätteſt Du's auch mehr am Leibe, ich meine die Kräfte— und ſo könnteſt Du auch eher losgeſprochen werden. Herrendienſt iſt wohl gut, aber doch immer keine Freiheit nicht, wie ſie ein Bürger und Meiſter hat, der Du doch einmal werden kannſt, wie Dein Vater— und Kriegsdienſt gar? Für eine fremde Sach' im Auslande Dich zu Schanden ſchlagen oder ſchießen laſſen und dann heim kommen mit einem Bein, wo Du nichts mehr an⸗ fangen kannſt? Damit laß mich aus! Handwerk hat einen goldnen Boden, Martin.“
Der Greis ſprach ſo väterlich, er dachte alſo vollen Ernſtes daran, daß ſein Enkel Alles vergeſſen könne, was er bis jetzt erlebt: ſeine Gedanken, ſeine Gefühle! Gleich⸗ wohl meinte er es ſo revlich, daß ſich Lienhard ſchämte, wie ſich vor dieſem Anſinnen ſein ganzes Innere empörte und er zwang ſich, dieſe Regung zu verhüllen.
„Es könnte auch ſein, Großvater,“ erwiederte er mit


