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Alte, der am Verſchlage horchend, nichts von ihm vernahm, weckte ihn daher ohne Weiteres durch ein Paar donnernde Schläge gegen die dünne Bretterwand, von denen Lienhard ſchreckhaft erwachte.
Bald nachher, ſchnell genug angekleidet, erſchien der Jüngling in der Wohnſtube, in welcher wiederum die trübe Oellampe brannte, weil draußen das Tageslicht noch nicht hell genug war, um in die enge Gaſſe zu dringen. Lienhard hatte, mit glücklichem Ortsſinn begabt, ſich durch den fin⸗ ſtern Gang von ſeinem Hinterhauſe hierher getappt. Er fand noch keinen Menſchen in der Stube und konnte ſich mit Muße darin umſehen. An Hausgeräth war kein Ueberfluß hier; ein großer, mit Eiſen beſchlagener Schrank, eine hölzerne Bank, welche faſt rings um die Wände lief, ein ſtarker Tiſch, zwei Schemel und neben dem Ofen ein Paar Wandbretter für Küchengeſchirr, das war Alles. Da trat eben auch der Großvater ein und Beide wechſelten einen Morgengruß. Der Meiſter hatte den„Weibsleuten“ befohlen, draußen zu bleiben, bis er ſie rufen werde. Mochte ſeine Frau horchen, ſo konnte ſie ihm doch nicht d'reinreden, was er— ſie hatte es Lienhard ſchon geſagt — nicht leiden konnte. Er war, wie Leute ſeiner Art, langſam zum Sprechen und darum, als er ſich eben be⸗ dächtig dazu anſchickte, kam ihm Lienhard zuvor, indem er ihm ankündigte, daß er nur gleich Abſchied nehmen wolle.


