Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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einer Art Affectation ſeine Sporen klingen machte; trotz dieſes cavalieren Gangs aber, kehrte er ſich doch oft um und ſchien, ſo oft er gewahrte, mit welcher Beharrlichkeit er verfolgt wurde, von einem Ge⸗ fühle der Ungeduld oder der Unruhe überkommen zu werden. Was den Magiſtrat betrifft, ſo ſtiegen in ihm, während er ſo ſeinerſeits fortging, eine Menge eigenthümlicher Gedanken über die ſeltſame Perſönlichkeit auf, die er, trotzddem daß die Dunkel⸗ heit nur da und dort durch ſpärlich brennende La⸗ ternen einigermaßen zerſtreut wurde, nicht aus dem Geſichte verlor. Aus jeder neuen Wahrnehmung zog er als ein ächter königlicher Procurator, der er war, einen Schluß, und zwar zuweilen mit einem Scharfſinn, der eines Zadig würdig geweſen wäre. Aus der Art und Weiſe, wie der Fremde über das Pflaſter hinglitt, ohne die Kniekehlen zu biegen, glaubte der Procurator auf antivirile Gewohnhei⸗ ten ſchließen zu dürfen; daß die Sporen ſo häufig zuſammenſchlugen, bewies ihm wiederum ſo viel, daß der Unbekannte an ein Tragen ſolcher nur we⸗ nig gewohnt ſein müſſe; und endlich erkannte er, daß der kleine junge Mann regelmäßig immer drei Schritte machte, bis er ſelbſt zwei, obgleich er bei dieſen nie weit ausholte, ſowie daß ſie beiße ſo im Takte gingen, wenn auch nach verſchiedenen Rhyth⸗ men, d. h. der eine im Zweiviertel⸗, der andere im Dreiviertel⸗Takt, wie die zwei Orcheſter in dem berühmten Ballet von Mozarts Don Juan. Das iſt ein für allemal ein Frauenzimmer, und noch dazu das bezauberndſte, das ich je ge⸗ ſehen, ſprach er bei ſich ſelbſt, krönte dieſes End⸗