Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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auf höchſt mörderiſche Abſichten, welche übrigens ſchon der wilde Blick, womit er mich empfing, zur Genüge geoffenbart hätte.

Warum habt ihr keinen Zeugen genommen? ſchnauzte er uns an.

Ich wollte ihm ſeinen Irrthum erklären, allein er weigerte ſich, mich anzuhören; und nicht beſſer erging es Beyraud, als er das Wort zu nehmen verſuchte.

Sie wollen mir weis machen, es habe mir geträumt, fing der obſtinate Kerl gleich einem brül⸗ lenden Löwen zu ſchreien an. Halten Sie mich denn für ein Kind? Allerdings waren zwei Frauen⸗ zimmer in der Loge, und allerdings habe ich einer davon die Maske abgeriſſen: Sie ſehen, mein Ge⸗ dächtniß iſt durchaus treu und klar. Die Ohrfeige aber, die ich bekommen, verdanke ich Niemand an⸗ ders als Dramond, und von ihm verlange ich Sa⸗ tisfaction, obgleich er ſie nun auf Rechnung des kleinen Domino ſetzen möchte. Wie närriſch! Ich weiß, was eine Frauenzimmer⸗Ohrfeige iſt; das klatſcht wohl, thut aber nicht wehe; und die, welche ich applicirt erhalten, hat mir um ein Haar das linke Auge mitgenommen. Nur eine Mannshand kann einen ſolchen Schlag führen: nun aber war außer mir kein Mann in der Loge als Dramond; mithin iſt er es, und kein Anderer, der mir die Ohrfeige gegeben. Iſt das klar? Nun werden Sie mir vielleicht ſagen, wir hätten zu gut dinirt, er habe einen Rauſch gehabt, wie beide ſeien Freunde? Um ſo ſchlimmer! Es gibt keine Freundſchaft, keinen Rauſch, die eine ſolche Inſulte zu entſchuldigen ver⸗