machte und mit einem einzigen Biſſe den Rock des Herausforderers in ein Wamms verwandelte.
„Donnerwetter!“ ſchrie der Bauer, ohne das Unglück zu ahnen, welches ſeinem Sonntagsgewand zugeſtoßen war,„und Mamſell Cöleſtine protegirt dieſen vermaledeiten Hund da! Und von einer ſolchen Beſtie ſoll man ſich zerreißen laſſen, wenn man ſeine Stelle nicht verlieren will! Herr, ich wollte, Ihr Stock hätte der Beſtie den Kiefer zer⸗ ſchmettert.“
„So! Fräulein Cöleſtine hat die Hunde gern,“ ſprach der Reiſende halb laut;„wie wird ſie es da mit Teiſſier machen, der dieſelben nicht ausſtehen kann? Bah! verrichtet die Liebe nicht Wunder?“
Nachdem der junge Mann den Hof und eine mit Pomeranzenbäumen geſchmückte Vorhalle durch⸗ ſchritten hatte, ſtieg er eine ziemlich ſchön ausſehende Treppe hinan. Am Ende eines Ganges angelangt, auf den die Zimmer des erſten Stockwerkes hinaus⸗ gingen, blieb er vor einer Thüre ſtehen und öffnete ſie ohne Weiteres, nachdem ſein Führer die Worte geſprochen:
„Hier iſt es.“
Das Erſte, was er bei ſeinem Eintreten ge⸗ wahrte, war ein Mann, der, die Elbogen auf das Pult geſtützt und die Stirn in beiden Händen ruhen laſſend, vor einem Secretär ſaß. Die Spitze ſeines Ohres zeigte, wie bei Schreibern vom Fach, eine Feder. Er gab, über ſeinen Schreibzeug gebeugt, ſeinen Gedanken Audienz, und offenbar waren dieſe ungewöhnlich tiefer Art. Ein Sextern Poſtpapier


