oder Walter's Irrfahrten. 291
Adelgunde.
O Walter, Walter, was hab' ich gelitten,
Dich fern zu wiſſen, kämpfend mit Gefahren. Walter.
Es iſt vorbei, des Schickſals Spruch erfüllt,
Und ewig, ſüßes Kind, währt unſer Glück.
Jae intha Ctritt vor und winkt. Muſik beginnt).
Die F een(nit Blumengewinden nähern ſich in Reihen).
Ulrich. Halt! Halt! Gie Muſit bricht plotzlich ab.)
D ie F een(Cleiben verwundert ſtehen).
Ulrich Gieht Hildegard, mit welcher er eifrig ſprach, vor). Gnädige Frau Fee, ſprechen Sie auch für mich ein Machtwort. Hil⸗ degard will Nichts mehr von mir wiſſen.
Hildegard. Er iſt mir treulos geweſen, hat mich verleugnet.
ulrich. Es iſt kaum eine halbe Stunde her, es war tauſend Meilen von hier und ſie weiß Alles bis auf's Haar! Das geht mit dem Teufel zu. Gnädige Frau Fee, haben Sie kein gutes Wort, keinen Troſt für mich?
Jaecintha cächelnd).
Wohl, Alter, ihre Gunſt haſt du verſcherzt, Denn treulos wollt'ſt du eine Andre freien, Drum gieb ſie auf, die dreiſte, kecke Dirne, Die dir an Jahren gar zu ungleich iſt, Die dich nur neckt, ihr Spiel nur mit dir treibt! Doch einen andern Troſt will ich dir geben; Das Käſtchen öffne, das von deiner Braut Im Troglodytenlande du erhieltſt.
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