Teil eines Werkes 
7. Bd. (1859) Sammlung
Entstehung
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288 Die drei Edelſteine

Walter. Was iſt das?

Ulrich. Die Stimme kenne ich!

Walter. Das iſt unſer Schiffshauptmann, um deſſen Schickſal ich ſo beſorgt war.

Ulrich. Das war Hülfe in der höchſten Noth.

Hildega rd(iſt heruntergeſtiegen, kommt eilig nach vorn). Jetzt eilig fort!

Walter. Wie ſoll ich Euch danken!

Hildegard. Laßt das bis ſpäter! Wir haben Eile. ier iſt der Türkis, er war am Gürtel des Götzenbildes.

Walter. Und dürfen wir den ſo heimlich rauben?

Hildegard. Leere Bedenklichkeiten! Ein Volk, das ungaſtlich die Fremden dem Tode weiht, und ſo die edelſten

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Geſetze der Menſchenliebe mit Füßen tritt, hat ſich ſelbſt aus⸗ geſchloſſen aus dem Verbande der Menſchheit! Hier ſind keine Rückſichten zu nehmen! Jetzt fort zu unſerm Schiffe, ehe die Prieſterin ſich beſinnt und unſre Flucht hindert.

Walter. So iſt es gelungen, wir ſind am Ziele! Jacintha wird uns eine raſche und fröhliche Heimkehr be⸗ reiten.

Ulrich. Auf denn!

Hildegard. Fort. Zur fröhlichen Heimfahrt!

(Gehen die Treppe hinan.)

Verwandlung. Das Theater verwandelt ſich in eine einzige große Blumengrotte aus Hyacinthen, mit Springbrunnen und Waſſerfällen. In der Mitte, an der Stelle des Götzen⸗

bildes, ein Blumenlager, worauf Adel gu nde ſchlummert. Muſik begleitet

die Verwandlung und geht in ein Melodram über.

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