Elfter Auftritt. ulrich. Walter. Polykles. Troglodyten.
Ubrich Cleibt rechts in der Ecke ſtehen und hält ſich etwas zurück, indem er verſucht, Walter ein Zeichen zu geben).
Troglodyten Cringen Becher und Kannen, Früchte und Backwerk und ſtellen Alles in der Grotte links bereit).
Polykles. Nun, Fremdling, wie hat unſere Stadt dir gefallen?
Walter. Deine Paläſte, deine Säle ſind ſchön, eure Einrichtungen bequem, man kann ein genußreiches Leben hier führen.
Polykles. Und dieſes Leben biete ich dir. Sei mein Eidam, nach meinem Tode der Fürſt dieſes Landes; noch keinem Sterblichen bot die Göttin ein ſolches Glück.
Walter. Es reizt mich nicht, König, für mich giebt es nur ein Glück in den Armen meiner Adelgunde!
Polykles. Thörichter, du wirſt es nie erreichen.
Ulrich(ür ſicch. Sehr wahr!
Walter. Mag es, ſo will ich doch im Tode noch an meiner Treue halten.
Polykles. Jüngling, du dauerſt mich! Mit blindem Trotze rennſt du in dein Verderben. Wohlan denn— doch nein, ich habe Gefallen an dir gefunden und meine Tochter liebt dich— ich will noch ein Mittel verſuchen.(Giebt einen
Wink, die Diener gehen av.) Die Landesſitte gebietet unſern Jung⸗


