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Feſteſſen! Eaut.) Wei Mahlzeiten ich noch zu rechnen habe?
Hildegard. Auf zwei, höchſtens drei.
Ulrich ämmer beklommene). Aller guten Dinge ſind drei!
die Jungfer vielleicht, auf wie viele
Aber ſolche Henkersmahlzeiten ſind keine guten Dinge, ich fürchte, ich werde keinen Biſſen hinunterbringen können, mir iſt ſchon jetzt die Kehle wie zugeſchnürt. Caut. Alſo noch drei?
Hildeg ard. Im höchſten Falle!
ulrich. Drei! Gir ſich) Und das mitgerechnet, wo ich ſelber gefreſſen werde, ſind es vier! Hol's der Henker, ich habe niemals gut rechnen können, und jetzt ſtehen mir die Zahlen in ſchauderhafter Klarheit vor der Seele!
Hildegard. Du biſt zum erſten Opfer beſtimmt!
Ulrich(ir ſih. Das Frauenzimmer hat eine Stimme wie ein Rabe.
Hildegard. Allein ich will dich retten.
Ulrich. Retten? O, ich hatte Unrecht, Sie haben eine Stimme wie eine Nachtigall. Sprechen Sie weiter, mein Fräulein, Sie ſcheinen mir ein menſchliches, ein weibliches, ein engliſches, was ſage ich— ein Herz aller Herzen zu haben.
Hildegard. Du gefällſt mir!
ulrich. Auch guten Geſchmack ſcheinen Sie zu beſitzen. Sie ſteigen mit jedem Worte mehr in meiner Achtung!
Hildegard. Von dem Opfertode biſt du nur zu retten, wenn dich eine Jungfrau dieſes Landes zum Gatten nimmt!
ulrich(r ſch. Ulrich, jetzt wird deine Treue auf die Probe geſtellt. Ach, Hildegard!
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