Teil eines Werkes 
7. Bd. (1859) Sammlung
Entstehung
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270 Die drei Edelſteine ſiehſt, Tauſende und aber Tauſende wohnen darin, ſie um ſchließt Tempel und Paläſte und alle Genüſſe des Lebens ſind in ihnen zu finden. Vor der Mittagshitze bergen wir uns in unſern Höhlen, die Kühle des Morgens und des Abends lockt uns heraus zum Feldbau und zur Jagd. Folge mir jetzt, ich will dich führen, du ſollſt ſehen, welch ein reiches Leben ich dir zu bieten vermag.

Walter. Es iſt umſonſt, König, auch damit beſtichſt du mich nicht.

Polykles. Du biſt zu raſch, erſt ſieh und dann ent⸗ ſchließe dich!

(Beide links hinten ab.)

Sechſter Auftritt.

Ulrich(nit einer Strohflaſche). Hahaha! ſo Viel ich von Wei⸗

tem merken konnte, ſind die Beiden ganz friedlich mit ein⸗

ander fortgegangen.(Trinkt und wird immer munterer.) Am Ende

geht Alles noch gut. Ja, es ſcheinen doch gute Leute hier zu Lande zu ſein, wenigſtens haben ſie einen vortrefflichen Wein. Grintt. Wahrhaftig, wenn man ſich einbildet, man wäre in einem Keller, ſo kommt Einem das Leben ganz be⸗ haglich vor. Mit ſolchem Weine, in dieſem Keller ſelbſt das verdammteLebenslänglich verliert an Furchtbarkeit.

(Trällert) Der ſchönſte Ort iſt immerhin Und bleibet doch der Keller, Iſts anfangs auch was finſter drin, Wird's nach und nach doch heller,

deſto raſe Ulr Grüß G A g0