Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857) Sammlung
Entstehung
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Der Weiberfeind. 301

Guſtav. Bin ich denn jetzt ungalant geworden?

S6

Guſtav. Aber du weißt

Betty. Daß du ein Ehemann biſt!

Guſtao(achend). Daß ich das Vielliebchen nicht ver⸗ lieren darf!

Betty. Redensarten!

Guſtav. Habe ich nicht beſonders mit dir gewettet, daß du mich dies Mal fangen ſollteſt?

Betty. Deine Taſſe!

Guſtav. Daß ich dir einen neuen Shawl ſchenken müßte.

Betty. Schon drei Tage verſuche ich vergebens jetzt mag ich gar nicht mehr.

Guſtav. Heben wir mit einander auf, du gibſt eben ſo Acht, wie ich.

Betty(reicht ihm die Taſſen). Hier!

Guſtav. Denk an Vielliebchen!

Betty. Laß es nur gut ſein, ich will es jetzt gar nicht mehr gewinnen!

Guſtav. Aber, Betty, wer wird ſchmollen? Ihr Wei⸗ ber ſeid ja ſonſt ſo liſtig, es kann dir ſo ſchwer nicht fallen, mich zu fangen.

Betty. Spotte nur?

Guſtav. Bätteſt du nicht eine beſondere Wichtigkeit auf dies Vielliebchen gelegt

Betty. Lieber Guſtav

Guſtav. Nun?