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ſey uͤberzeugt, in dem Hauſe des Notars waͤre
ein großer Mann verſteckt, den er noch kuͤrz⸗ lich bei dem Merino geſehen habe, und der
wahrſcheinlich der ah der goſtc iſchen Jun⸗
ta ſeyh.
Sogleich eilte ich zu dem bezeichtteten Hauſe, und fand daſelbſt, nach ſorgfaͤltiger Durchſuchung, in einem Weinkeller verſteckt— Don Facundo
Torrealva. Bei dem Anblicke dieſes unverſoͤhn⸗
lichen Feindes fuͤhlte ich das Blut durch meine Adern toben. Im erſten aufwallenden Gefuͤhle hatte ich den Pallaſch aus der Scheide geriſſen;
doch— er war Gefangenet, war in meiner
Gewalt, und dies beſaͤnftigte augenblicklich meine
Wuth. Spaͤter mußte ich dieſer Selbſtbehert⸗
ſchung innig froh werden. Er ſchien durch ſein
Ungluͤck voͤllig entmuthigt, und ſprach kein Wott,
wagte ſelbſt nicht einmal, die Augen vom Bo⸗ den zu erheben. Als wir mit unſeren Gefangenen nach Val⸗
ladolid kamen, fanden wir, daß uns das Geruͤcht unſeres Sieges beteits voraüsgeeilt ſey. Eine
unzählige Volksmenge zog uns, laut ſchreiend und jubelnd, bis eine halbe Meile vor dem Thore Santa Clara, entgegen.
Hier empfing uns auch der ganze Stabt⸗ rath, den Korregidor an ſeiner Spitze. Vor ihHm
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