Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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„ Schönheit wäre die Eine Eigenſchaft— und—“

„Rein, nein!“ entgegnete der Erſte: „Du irrſt Dich ſehr. Eitelkeit und Verkehrt⸗ heit ſind es. Du lächelſt, Junge?— und ich ſehe, Du wirfſt einen triumphirendeu Blick auf dieſes Sammtkleid hier! Ich weiß, wer es Dir gegeben: Eine, die Du falſche Schlange

nennen wirſt, bevor die erſte Morgenröthe den

Schleier dieſer Nacht zerreißt.“

„Vergebt, Herr Ritter! ich kann mich des Lachens nicht erwehren. Aus Dir ſcheint die Eiferſucht zu reden, ſobald Du glaubſt, die Blume von Lochlevin, meine reizende Cou⸗ ſine Marie, hätte es mir geſchenkt.“

„Nicht doch, Junge! Sie gab Dir, was einen zehnfach ſo großen Werth hat, als dies— ihr Herz nämlich— und laſſe Dir rathen, verſcherze Dir ihre Zuneigung nicht. So wie ſie es iſt, der Du dies Gewand ver⸗ dankſt, obſchon ſie die Schönſte und Edelſte im ganzen Königreiche iſt, ſo ſage ich Dir,