Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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In ſtummer Entzuckung ſank ſie an meine Bruſt, und ein herziger Kuß beſiegelte den Bund zweier Herzen, die ſich verſtanden.

Von dieſem Augenblicke an war die Schei⸗ dewand, die uns noch trennte, für immer geſtürzt. Ich erzählte ihr meine Wanderung, mein Abenteuer. Erſchrocken bebte ſie zuſam⸗ men und beſchwor mich mit dem heißeſten, in⸗ nigſten Flehen, nicht weiter zu forſchen. Ich verſprach Alles, denn ich konnte nicht wider⸗ ſtehen. Sie ſelbſt betheuerte dann, daß dies das Einzige wäre, worüber ich nie ein Wort der Aufklärung hören dürfe, hören würde.„Es ſind Geheimniſſe, fürchterliche Geheimniſſe, die dich nur elend machen können, wenn du ihren Grund erforſchteſt.“

Nun aber rückte ich mit meinem Plane näher, ſie aus dieſem Thale zu entführen, in meine Heimath zu eilen, und an ihrer Seite des Lebens Herrlichkeiten zu koſten. Die Lockung war zu groß, zu ſüß. Acht Tage widerſtand ſie meinem Flehen, dann willigte ſie ein, und