Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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nieder, welche das Ruhebett bildeten, und nun ſah man ein überaus liebliches Geſicht. Die

Züge waren weniger regelmäßig ſchön, als ein⸗

nehmend; der halbgeöffnete kleine Mund ſchien zum Kuſſe einzuladen, und große, funkelnde Augen verbreiteten über das ganze Geſicht einen unendlichen Liebreiz. Sie hatte den Kopf auf die eine Hand geſtützt, dadurch war der Aer⸗ mel zurückgefallen, und ließ einen weißen, üppig gerundeten Arm erblicken; ſchönes, glänzend ſchwarzes Haar floß ihr, aufgelöst, und in na⸗ türliche Locken ſich ringelnd, in reicher Fülle über Hals und Nacken, und eine blendend weiße Schulter, von dem Gewande entblößt, drängte ſich neidiſch hindurch, gleichſam, als wolle auch ſie ihren Theil an der Bewunderung eines möglichen Lauſchers gewinnen. Aber kein ſolcher war in der Nähe, und es hätte dem Kühnen, der es gewagt, ſich um dieſe Zeit in den genannten Theil des Parkes zu ſchlei⸗ chen, das Leben koſten können. Eine kleine zarte Hand, welche nachläſſig mit der goldenen,