Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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erhob ſich eine hohe, prachtvolle Halle, von zwei Reihen ſchlanker Marmorſäulen getragen⸗ und rings von dichtem Orangengebüſch umgeber. Plätſchernde Waſſerleitungen, zu beiden Seiten der Halle angebracht, verbreiteten eine ange⸗ nehme Kühle, und alles lud zum Genuſſe einer erquickenden Ruhe ein.

Ein marmornes Becken von den ſchönſten Farben, und reich verziert, welches ſich in der Mitte des Raumes im Boden befand, verkün⸗ dete die Beſtimmung dieſer Halle. Seitwärts, eben erſt dem erfriſchenden Bade entſtiegen, ſtand die wunderholde Geſtalt eines reizenden Weibes, und ließ ſich von einer Dienerin die leichten, weißen Gewänder, die ſie nachläſſiig übergeworfen hatte, ordnen und befeſtigen.

Sie war mit dem Rücken dem Eingange zugewendet, und man konnte daher die Züge ihres Geſichtes nicht erkennen, aber das weite, faltige Gewand war nicht im Stande, die Schönheiten ihrer Geſtalt ganz zu verbergen. Jetzt ließ ſie ſich ſanft auf die weichen Polſter