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einzuhaͤndigen, welches ihr durch ihres verſtorbe⸗ nen Gatten letzten Willen zugefallen iſt. Fuͤr den unſchätzbaren Dienſt, den Ihr meiner Schwaͤ⸗ gerin geleiſtet habt, will ich Euch mit Freuden den Lohn ertheilen. Seine letzten Worte zeigten ſeine innige Liebe zu ſeiner Gattin, ſo wie das höchſte Vertrauen in die Rechtſchaffenheit des Sig⸗ nor Tebaldo Zanche, und ich zweifle nicht, daß Ihr dieſes Vertrauens Euch wuͤrdig gezeigt habt; deßhalb erſuche ich Euch, mich ſogleich zu mei⸗ ner Schwaͤgerin zu fuͤhren, damit ich ſie begruͤße, wie ſie es verdient.“
Der uͤbergluͤckliche Tebaldo ließ ſich nicht ſo viel Beit, auf dies Alles zu antworten, ſondern ſtürzte ſogleich zuruͤck an Bord des Schiffes, das Gehörte ſeiner geliebten Bianca mitzutheilen, und dieſe zogerte nun nicht länger, in ſeine liebe⸗ volle Umarmung zu ſinken. Doch uͤber ihrer Freude vergaß ſie nicht die Thraͤnen der Dank⸗ barkeit, die ſie ihrem großmuͤthigen Gatten ſchuldig war; ſie trauerte um ihn, ſo lange die Geſetze des Anſtandes es heiſchten, doch dann reichte ſie, mit der Bewilligung aller ihrer Ver⸗ wandten, und unter der lauteſten Zuſtimmung ihres eigenen Herzens, dem treuen Tebaldo ihre Hand.


