eili⸗
zu
Le⸗
zůrt⸗
im⸗
ande
tbe⸗
elet,
ge
Niſus ſtand als Wächter am Thor, ein rüſtiger Kämpfer,
Hyrtacus Sohn, Aeneen geſandt von der Jägerinn
Ida,
Neben ihm ſein Gefährt', Euryalus; keiner der Tro⸗ jens
Waffen trug, war an Schönheit mit ihm zu ver⸗ gleichen; dem Knaben
Hatte die bartloſe Wange der Lenz des Lebens ge⸗ ſchmücket.
Gegenſeitige Freundſchaft verband ſie, ſie ſtürzten in Kämpfe 5
Mit einander, und wachten auch itzt vereinigt am Thore.
Niſus beginnt: Euryalus, wer gibt unſeren Seelen
Dieſes Flammengefühl? die Götter? oder wird Jedes
Wilde Begierd' ihm ſein Gott? längſt pocht mir das Herz ſchon nach Schlachten
Oder nach etwas Großen und haßt unthätige Ruhe:
Siehſt du, wie tief in Sicherheit ſich die Rutuler
36 wähnen?
Wenige Feuer nur flimmern, von Wein und Schla⸗ fe begraben,
Liegen ſie da, rings ſchweiget die Gegend; itzt höre denn ferner
Was ich nun ſinn' und welcher Gedank' in der Seele
mir aufſteigt,


