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Allein der größre Theil ſinkt unter Römer⸗Strei hen Todt oder wundenvoll, die Andern müſſen weichen. Sie ziehen in ihr Vaterland,
Tief trauernd, doch vom Geiſt gerechter Rach' ent⸗
hrannt.
Pompilius, an deſſen Seite
Die theure Gattinn ſaß, nahm ſchnell ſie in den Arm 270
Und trug die Zitternde durch einen Römer⸗Schwarm.
Dem erſten, der an ſie, als eine ſchöne Beute,
Hand angelegt, entreiſſet er das Schwert,
Womit er ſchnell des Räubers Herz durchfährt
Und ſchirmend dann um ſich in einem Kreis es ſchwinget.
So manche Spitze hält er von ſich abgekehrt,
Doch leider! manche Spitze dringet
Auch in die Bruſt des Panzerloſen; er
Bemerkt es kaum, und häufet Römer⸗Leichen,
Und tobet fürchterlich umher. 280
So fürchterlich bekämpft in Libyens Geſträuchen
Der Löwinn mütterliche Wuth
Die frechen Rauber ihrer Jungen.
Sie widerſtehen ihr mit der Verzweiflung Muth.
Umſonſt! ſchon iſt ſie dem auf das Genick geſprun⸗
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Schon hat ſie den zerfleiſchet, den entbaucht,
Daß weit umher ihr Blut in ſchwarzen Strömen raucht.
Zwar iſt auch ſie von mehr als Einem Speer durch⸗ ſtochen;
Allein ſie fühlt es nicht, und nun ſie ſich gerochen,
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