Teil eines Werkes 
2. Theil (1812)
Entstehung
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pibee), üzen odet tt werden. leres aus, te, theils in Friege errichteten für Vorhedeu⸗ en gunen nennen ſie wir Grie⸗ nemen. mer erfah⸗ mel, oder urch ſolche nfte Claſſe elche man net. Auch ain Jom m Dienſte

a zu un⸗ en. Denn n der ln⸗ Bemi⸗

ſen Urſo⸗

Cinige behaupten, Romulus habe den Tempel der Veſta erbauet, weil ihres Dafuͤrhaltens ein der Wahr⸗ ſagerey kundiger Fuͤrſt nichts Angelegeners zu thun ge⸗ habt haͤtte, als einen öffentlichen Tempel der Veſta zu bauen, da in Alba, wo dieſer Stifter Roms erzogen wurde, ein uralter Tempel, und ſeine Mutter ſelbſt ei⸗ ne Prieſterinn der Veſta war. Da es zweyerley Gottes⸗ dienſt gibt, ſagen ſie, den oͤffentlichen, allen Bürgern

gemeinen, und den beſondern einzelner Familien; ſo ha⸗

be Romulus einen doppelten Grund gehabt, dieſe Göt⸗

tinn zu verehren. Nichts ſey den Menſchen nothwendiger, als ein öffentlicher Dienſt der Veſta; nichts aͤlter in der Familie des Romulus, da ſeine Ahnen dieſen Gottesdienſt aus Ilion hierher gebracht, und ſeine Mutter ſelbſt das Amt einer Veſtale bekleidet habe. Die alſo der ange führ⸗ ten Urſachen halber den Bau des Tempels lieber dem Romulus als dem Numa zuſchreiben, ſcheinen im Allge⸗ meinen Recht zu haben, weil beſonders unter einem Kö⸗ nige, der ſelbſt im Gottesdienſte nicht unerfahren war, der Goͤttinn Veſta ein offentlicher Tempel allerdings mag errichtet worden ſeyn. Rur irren ſie, wenn ſie von Er⸗ bauung dieſes noch ſtehenden Tempels, und von den Jungfrauen reden, die den Dienſt der Göͤttinn verſahen. Den Ort, wo das heilige Feuer bewahret wird, hat Ro⸗ mulus der Göttinn gewiß nicht geheiliget. Ein großer

Beweis deſſen iſt, daß dieſer Platz außer dem ſo genann⸗

ten viereckigen Rom liegt, das Romulus mit Mauern um⸗

gab. Run aber bauet jedermann den Tempel der Veſta