—— 2 13——
So kam man in der Pfarrkirche an, wo der Herr Pfarrer von Chamouny den Herrn Pfarrer von Salenches die Meſſe leſen ließ. Die Hochzeit war ſchön. Das ganze Dorf tanzte acht Tage lang. Herr Belton ließ auf der Wieſe am Ufer der Arve Tiſche herrichten, wo ſich jedermann, der wollte, niederſetzen konnte. Er kaufte gute Gründe für den
und ärgerte ſich ſogar über unſern Pfarrer, als er ihm Vorwürfe über dieſe Weigerung machte. Nan⸗ nette war nicht ſo hart. Sie nahm dieſe Gründe und ein ſchönes Haus an, das ihr Herr Belton ſchenkte. Sie iſt jetzt die reichſte und wohlhabendſte in unſerm Dorfe. Herr und Frau Belton gingen nach Verlauf eines Monaths heim, und nahmen den Segen von jedermann mit ſich. Sie ſind jetzt in London, wo Benjamin ſchon ſechs bis ſieben Geſchwiſter hat.
Das iſt ihre Geſchichte. Ich habe ſie nicht kür⸗ zer faſſen können, weil ich ſie ſo zu erzählen ſuchte, wie ſie der Herr Pfarrer erzahlt, von dem ich ſie oft hörte. Verzeihen Sie mir, mein Herr, wenn ſie Ihnen nicht gefallen hat.
Ich dankte dem Franz Paccard recht ſehr, und verſicherte ihn, daß mich ſeine Erzählung ſehr ge⸗ ruhrt hatte. Dann ſtieg ich vom Montanverd hin⸗ ab, nur mit Claudinen beſchäftigt, und bey mei⸗ ner Zuruckkunft in Genf ſchrieb ich dieſe Geſchichte
alten Herrn Simon, der aber nahm ſie nicht an,
ſo! daß St ver


