lten.
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An Minnen.
D wo nehm' ich, dir zu danken, Worte her? es jammert dich, Theuerſte, des Liebekranken,
Du bereiteſt Troſt für mich, Schenkſt von deinem ſchönen Haare Mir ein Büſchel, das ich jetzt
Als ein Heiligthum bewahre, Das, mit Thraͤnen oft benetzt, Oft bedeckt mit meinen Küſſen, Linderung mir ſchaffen wird, Wenn in tiefen Kümmerniſſen Sich mein müder Geiſt verirrt. An der Bruſt will ich dich tragen, Theures Haar; mag nun das Glück Mich in ſeinem Zorne ſchlagen.
O es heilt bey einem Blick,
Den ich dir, mein Kleinod, gebe, Jede Seelenwunde zu;
Stürme ſchweigen, und ich lebe
Mit der Welt und mir in Ruh“
Siehe, mit erhöhtem Muthe
Such' und thu' ich nun das Gutez Aller Pflichten eingedenk, Minna, macht mich dein Geſchenk.


