Teil eines Werkes 
2. Theil (1812)
Entstehung
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S 1 1.

Gebt euch die Hand und lebt in Einigkeit,

Wollt ihr euch ſelbſt und meinem Reiche nützen,

Die Schönheit iſt langweilig ohne dich,

O Mode, du von ihr getrennet, lächerlich.

Drum ſchließet den Vertrag: Sie ſoll dich nicht verſchmähen,

Zum wenigſten nicht ganz, ſoll als ein gutes Kind

Bald nah', bald fern an deiner Seite gehen,

Weil man doch wider dich mit Trotzen nichts ge⸗ winnt.

Du ſollſt dagegen nicht, zum wenigſten nicht immer,

Fantaſtiſch ſeyn und Frauenzimmer,

Die allzu alt und allzu häßlich ſind,

Von deinem Hof auf ſtets verbannen.

Nun iſt's euch recht? Ihrnickt. Wohlan! in Gnid

Den erſten May durch den Notar Cupid.

Die Schweſtern lächelten und eilten ſchon von dannen,

Als Eitelkeit ſie ſchnell zurücke zieht.

Gehüllt in einen Dampf von Weihrauch, ging ſie heute

Wie meiſtens an der Schönheit Seite.

Ey, ruft ſie, ihrer Wolk' enteilend, ey, Cupid,

Das war nicht klug! Laß immerhin den Alten, Laß immerhin den häßlichen Geſtalten

Am Hof der Mod' ihr Plätzchen auch.

Ich wenigſtens, ich habe den Gebrauch

Verehrer nicht allein zu wägen, auch zu zählen, Und denke wie in nichts, auch hierin nicht zu N Ein großer Autor ſtimmt mir bey.

Lob, ſinget er, Lob iſt Muſik den Ohren,