Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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Da die Seinen ſelbſt von allen Seiten

Untreu' üben, Kummer ihm bereiten,

Und der fürchterliche Schwindelgeiſt,

Der dem Schwärmer Durſt nach Freyheit heißt, Aufgereitzt durch's Beyſpiel, alle Zügel

Höhnet, los bricht, tobet und das Siegel

Von den heiligſten Verträgen reißt.

Unerforſchlich iſt in ſeinen Räthen Unſer Gott. O neigt euch anzubethen, Neigt euch, Völker, daß auf euer Weh Er des Troſtes Schalen niedergieße,

Daß der Leiden Kelch vorüber geh,

Und nun weiter keine Thräne fließe,

Als die Thräne, welche Leopold

Und ſein Volk mit frommer Dankbegierde Auf dem ſtillen, für des Todten Würde Zu. beſcheidnen Grabe Loudons zollt.

Aber wenn der Deutſchen Helden Zierde Selber nichts gefühlt vom Strahlenkranz Seines Hauptes, als die ſchwere Bürde, Sahe doch Europa deſſen Glanz,

Einen Glanz, der immer gleich gefunkelt, So geſchäftig auch die Schelſucht war, Der den Adler Fridrichs, den ſogar, Den geblendet und den Mond verdunkelt.

Bürger Wiens, die ihr, in Gram verſenkt, Den PVerluſt des Unerreichten denkt,