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ihrer Väter zogen, wobei ſie durch Konſtantinopels Eroberung im Jahre 1453 eigentlich nichts Anderes thaten, als daß ſie ihre alten Wohnſitze in allen jenen Gegenden am Propontis wieder einnahmen, und durch Griechenlands Unterjochung die Zerſtörung rächten, welche die Hellenen und Argivern einſtmals im alten Troja angerichtet hatten.“
„Aber mein beſter Onkel!“ ſagte Eleonore mit ſtrahlenden Augen— denn auch ſie kiebte die Schön⸗ heit der geliebten Vorzeit bis zum Enthuſiasmus— „es iſt doch entſetzlich weit von dem alten Troja bis nach Skandinavien. Wie konnten die Trofaner bis zu der, wie du ſie vorhin nannteſt, Hönshylter Schanze in unſerm ſmaländiſchen Kinnewald kommen?“
„Liebe Schweſter! nicht ich habe dem alten ſma⸗ ländiſchen Trojanerſchloß den RNamen Hönshylter Schanze gegeben. Trojas heiliger Wald beim Hart⸗ greper See im Bezirk Kinnewald hieß Hönshult, Eleo⸗ norchen. Du weißt, daß Hult im Allgemeinen ſo viel bedeutet wie Wald. Höns, Hühner aber, womit wir jetzt ſchlimm genug eine kleine Lächerlichkeit verbinden, ſind eigentlich orientaliſche Vögel, von deren Ankunft in Curopa es eine liebliche Sage gibt; ſo wie auch
ein Roman da iſt über das Herüberkommen der Kir⸗ ſchen aus Kleinaſien, in den großen Tagen des Mi⸗
thridat. Doch hierein wollen wir uns jetzt nicht auch noch vertiefen. Wie das ſmaländiſche Troja oder die Trojanerburg im Mittelalter ſich in die Hönshylter Schanze verwandelte, werde ich ebenfalls bei dieſer Gelegenheit nicht auseinanderſetzen. Denn was du beantwortet haben wollteſt, war eigentlich nur, wie die Trojaner nach unſerm ſchönen Lande im Norden
kommen konnten?“ „Ja!“ entgegnete Julianus. Und Heinrich und Aurora waren ebenfalls im Begriff daſſelbe auszurufen; denn auch ſie hatten mit Entzücken die helleniſche Ge⸗


