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hat weit mehr geſtohlen als das, daher meinte ich⸗
ſchade es nichts; aber wie der Herr will. Wenn man einmal in den Dienſt der Krone getreten iſt, muß man viel Unſinn hören, das merk' ich.“— Bei dieſen Worten begann Bengt immer fleißiger im Topfe um⸗ zurühren; große Blaſen ſtiegen unter vielem Protzeln herauf, und das Fett ſchwamm in ſchönen Wellen.
„Was ſagſt Du, Nicke Bengt Erson?“ brach Göran aus.„Iſt die Wirthin von Skillingaryd eine Diebin? Was hat ſie denn geſtohlen?“
„Wer hat noch nie geſtohlen, Herr?“ antwortete der Koch mit trockener Ruhe.„Das iſt nur ſo ein Geſchwätz. Hat ſie nicht ſeit zwanzig Jahren die Reiſenden mit ihren Waaren angeſchmiert? Sie hat von ihnen eine dicke Bezahlung genommen, und den Leuten doch nur elende, ſchlechte Waaren gegeben. So etwas iſt mehr als ein ausgewachſenes Schwein. Denn jeder ſtiehlt auf ſeine Weiſe; aber Keiner ent⸗ hält ſich deſſen ganz, ſo viel weiß ich gewiß.“
„Du biſt ein arger Beutelſchneider, Bengt: jetzt
zeige, daß Du gut kochſt, damit wir heiter und guter
Dinge werden. Kommt heraus, meine Freunde!“ fuhr Göran fort.„Wir wollen uns dort auf der An⸗ höhe hinter der Hütte im Kreiſe herumſetzen: ich will mit euch Rath ſchlagen. Wenn dann Bengt Alles in Ordnung hat, wollen wir ſchmauſen und uns auf die
lange Fahrt ſtärken. Ich habe auch etwas Gutes für
euch hier in der Flaſche.“
Die Bande eilte hinaus. Man ſetzte ſich in einen Kreis auf die Steine und Erdhaufen: Göran am höchſten, über Alle hervorragend, und Jonſſon zu ſei⸗ nen Füßen.
Hauptmann Göran erhob ſeine Hand, redete und
ſprach:„Wir haben den Krieg begonnen, Freunde!
er ſoll mit Frieden und guten Wohnſtellen für uns
Alle endigen. Erhebe dich im Kreiſe Sven! Du biſt
der Blutigſte, Schlimmſte und weißt mehr als wir


