Teil eines Werkes 
5. - 8. Bändchen (1844)
Entstehung
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Nennundzwanigſtes Kapitel. In Aronfors. Er ubthigte ſie, ſich zu fetzen, er ging ab und

zu, und endlich hinaus, ja, er benahm ſich ganz als Wirth vom Hauſe.

Aurora von Mekeroth ſaß Nachmittags in ihrem eigenen Zimmer und hatte einen kleinen Tiſch mit Nähſachen vor ſich. Sie war ſchwarz gekleidet, aber noch war Verſchiedenes zu beſorgen, um den Trauer⸗ anzug zu vollenden. Sie nähte an Pleuruſen für ſich ſelbſt; und die kleine Ulla ſaß auf einem Stuhle neben dem Rähtiſche, um eine breite Falte an weißer ſchö⸗ ner Leinwand legen zu lernen.

An der andern Seite des Nähtiſchchens ſaß Herr Medenberg. Man war in einer Unterhaltung begrif⸗ fen, die nie fließender geht als bei Handarbeiten. Wir haben zwar den Anfang der Berathung nicht ge⸗ bört und können alſo nichts darüber ſagen; aber jetzt betraf ſie offenbar Aronfors und die Frage, wie man ſich wohl am beſten bei einer ſo wichtigen, ſchweren und verwickelten Affaire, als der richtige Betrieb eines Werkes immer für ſeinen Beſitzer ift, benehmen ſolle.

Medenberg war nicht der Mann, deſſen Unter⸗ haltung nur einen angenehmen Zeitvertreib bezweckte. Auch dafür muß man gewiß dankbar ſeyn; denn es gibt Manche, deren Unterhaltung höchſt langweilig iſt, weshalb der, egenſatz ſchon als ſolcher viel Erfreu⸗ liches darbietet. Wenn man aber erſt kürzlich Wittwe geworden iſt, ſo iſt es beſonders ein nützliches Geſpräch, was man bedarf.