Teil eines Werkes 
1. - 4. Bändchen (1844)
Entstehung
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ſie,„ſo laß die Neigung unſerer Kinder die eniſcheiden. Sie haben ihn ausgewählt. Man ſch efreilich nicht auf Kinder verlaſſen,“ fuhr ſie nem frommen und innigen Blicke fort, den ſie ſegen das Fenſter zu werfen ſchien, der aber ge⸗ noch weiter hinauf ging.„Allein ich habe bei der kleinen Erfahrung bemerkt, daß Kinder ge⸗ gewiſſe Perſonen einen unbezwinglichen Wider⸗ llen, einen Eckel zeigen, oder ihnen wenigſtens ht vei der erſten Bekanntſchaft nahen wollen; und

vobſchon man keinen Grund dafür bemerkt hat, ſo hat

man doch nachher entdeckt, daß dieſe Menſchen etwas

Schlimmes in ihrem Weſen hatten, das Niemand

kannte. Andern dagegen nähern ſich Kinder beim

erſten Anblick, und finden einen Gefallen an ihnen, ohne daß man weiß warum, und es iſt ihnen wohl in ihrer Geſellſchaft. Woher das kommt, das weiß

Goit allein. Aber oft erfährt man nachher, daß die

Kinder ſich nicht getäuſcht haben. Ich glaube deß⸗ halb, daß über ihren Neigungen eine heimliche Gnade ruht, deren Wink wir gut thun werden zu befol⸗

ßen.— Sie küßte ihren Mann, und klopfte ihm

anft auf die Schulter.

Gerührt erwiederte er:„du haſt recht, Aurora; ich gebe meine Zuſtimmung. Unſere Kinder haben die Sache entſchieden, und für dieß Eine Mal mag es drum ſein.“