8
„Noch eine Schlange auf meinem Wege! Was iſt mit ihr?«
„Nun, Sir, ich hörte zufällig ein paar Worte, welche geſtern Abend zwiſchen ihr und Maſter Monthermer gewech⸗ ſelt wurden, und ich bin überzeugt, daß ſie mit irgend einem gefährlichen Anſchlage umgeht, gefährlich für Sie, meine ich. Sie verlor eine bedeutende Summe im Würfelſpiel, oder viel⸗ mehr Maſter Monthermer verlor ſie, denn er ſpielte für ſie und ſie iſt ganz außer ſich darüber.«
„Und ſie muß alſo wohl auch erkauft werden?« rief Fairlie mit bitterem Gelächter.»Zum Teufel! Menſch, mein ganzes Vermögen wird nicht ausreichen, um alle die Forde⸗ rungen zu befriedigen, welche man an mich ſtellt!«
„Verſtehen Sie mich nicht falſch, Sir. Ich habe mit Myſtreß Jenhns nichts zu thun. Seyen Sie verſichert, daß ich ein Weib niemals in mein Vertrauen einweihe.«
„Daran thut Ihr ganz Recht. Wohlan, es iſt mir lieb, daß Ihr mich gewarnt habt. Obſchon dieſes zudringliche Weib wenig Unheil anrichten kann, ſo wird es doch gut ſehn, ihren Anſchlag im Keime zu erſticken. Schickt eine der Dienerinnen zu ihr und ſagt, ich⸗wünſchte, ſobald als es ihr gelegen wäre, mit ihr zu ſprechen.«
»Sie iſt ſchon aufgeſtanden und ich fürchte faſt, daß ſie Ihnen zuvorgekommen ſeh, denn ſie hat jetzt in dem Biblio⸗ thekzimmer bei verſchloſſenen Thüren eine Unterredung mit Maſter Monthermer.«
„Zum Teufel, das ſieht verdächtig aus! Ich muß erfah⸗ ren, was ſie im Begriff ſteht, ihm vorzuſchlagen. Im Biblio⸗ thekzimmer ſagt Ihr, Pudſey?“
„Ja, Sir, da ſind ſie, aber die Thür iſt verſchloſſen.«
„Gleichviel. Sie werden es ſchwierig finden ihre Ge⸗
———————
——
—
hein Pid Zeit Ihr ich
o9 den ren mer
for mit 3)
gen Bi fü
Re wö
Zi i


