Teil eines Werkes 
1. Th. (1857)
Entstehung
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jetzt bekleidet, an jeden Andern abzutreten, welchen der junge

Herr dazu ernennen würde. zeichne Wie er erwartete, ward er dringend erſucht, den Poſten* haſtig

zu behalten, und er willigte widerſtrebend ein. als di Nun kam ein Punkt, deſſen Erwägung nicht länger ver⸗ mund

ſchoben werden konnte, nemlich der Abſchluß der Rechnungen weiter

zwiſchen Vormund und Mündel. Der erſtere hatte, wie ſich

zeigte, dem letztern während der zwei Jahre ſeiner Minder⸗ elende

jährigkeit nicht weniger als zweiundfünfzigtauſend Pfund vor⸗ ech

geſchoſſen, ſo daß Gage für das erſte Jahr ſeiner Majoren⸗

nität nicht mehr als bettelhafte achttauſend übrig behielt. Sir,« Maſter Fairlie zeigte dem erſtaunten jungen Mann, in. ibel,

welchem Grade er auf der Univerſität gerupft worden, welche ſhon

Summen er in Paris an Mademoiſelle Colombe Mirepair

von der großen Oper verſchwendet, wie er an den Spieltiſchen Nächſ

im Palais Rohal geplündert worden, auf welche Weiſe ihn verlie

in Reapel Signora Fulgioſo, die er für eine Herzogin gehalten,

hinters Licht geführt, wie reichlich er die Wünſche der Se⸗ ihmn

ñora Catalina Hermoſa, erſter Ballettänzerin in Sevilla, be⸗ nicht

friedigt, wie ſehr ihn Graf Schaffiroff in Petersburg betro⸗ gen, wie er zweimal die Schulden der liebenswürdigen Ba⸗ roneſſe von Fröhlichleben in Wien bezahlt, und wie er mit einem Worte bald auf dieſe bald auf jene Weiſe glücklich über fünfzigtauſend Pfund durchgebracht. k

Entſetzt bei dieſer Aufzählung ſeiner verſchwenderiſchen Thaten, ſchwur Gage er habe geglaubt, nicht die Hälfte dieſer Summe verthan zu haben, und bemühte ſich, ſeine Verwirrung dadurch zu verbergen, daß er that, als ob er die Rechnungen prüfte, welche Maſter Fairlie ihm wieder auf⸗ drängte.