jetzt bekleidet, an jeden Andern abzutreten, welchen der junge
Herr dazu ernennen würde. zeichne Wie er erwartete, ward er dringend erſucht, den Poſten* haſtig
zu behalten, und er willigte widerſtrebend ein. als di Nun kam ein Punkt, deſſen Erwägung nicht länger ver⸗ mund
ſchoben werden konnte, nemlich der Abſchluß der Rechnungen weiter
zwiſchen Vormund und Mündel. Der erſtere hatte, wie ſich
zeigte, dem letztern während der zwei Jahre ſeiner Minder⸗ elende
jährigkeit nicht weniger als zweiundfünfzigtauſend Pfund vor⸗ ech
geſchoſſen, ſo daß Gage für das erſte Jahr ſeiner Majoren⸗
nität nicht mehr als bettelhafte achttauſend übrig behielt. Sir,« Maſter Fairlie zeigte dem erſtaunten jungen Mann, in. ibel,
welchem Grade er auf der Univerſität gerupft worden, welche ſhon
Summen er in Paris an Mademoiſelle Colombe Mirepair
von der großen Oper verſchwendet, wie er an den Spieltiſchen Nächſ
im Palais Rohal geplündert worden, auf welche Weiſe ihn„ verlie
in Reapel Signora Fulgioſo, die er für eine Herzogin gehalten,
hinters Licht geführt, wie reichlich er die Wünſche der Se⸗ ihmn
ñora Catalina Hermoſa, erſter Ballettänzerin in Sevilla, be⸗ nicht
friedigt, wie ſehr ihn Graf Schaffiroff in Petersburg betro⸗ gen, wie er zweimal die Schulden der liebenswürdigen Ba⸗ roneſſe von Fröhlichleben in Wien bezahlt, und wie er mit einem Worte bald auf dieſe bald auf jene Weiſe glücklich über fünfzigtauſend Pfund durchgebracht. k
Entſetzt bei dieſer Aufzählung ſeiner verſchwenderiſchen Thaten, ſchwur Gage er habe geglaubt, nicht die Hälfte dieſer Summe verthan zu haben, und bemühte ſich, ſeine Verwirrung dadurch zu verbergen, daß er that, als ob er die Rechnungen prüfte, welche Maſter Fairlie ihm wieder auf⸗ drängte.


